Darum sollte weißer Zucker vermieden werden

Zucker ist verantwortlich für Übergewicht und Diabetes Typ 2

 

Das Zucker nicht gesund ist, ist inzwischen allgemein bekannt. Viele Menschen sind sich jedoch nicht bewusst, welche gesundheitlichen Folgen ein hoher Zuckerkonsum mit sich bringen kann. Oftmals ist auch auf Lebensmittel nicht direkt Zucker als Zutat angegeben, sondern ein anderer Name wie Fruc tose oder Lac tose, wobei es sich jedoch auch um raffinierten Zucker, zum Beispiel aus Früchten oder Milch handelt. Diese Zuckerarten sind nicht weniger schädlich für den Körper, sodass es keinen Unterschied macht, ob man diesen Zucker oder den weißen Zucker zu sich nimmt. Ebenso wird noch heute häufig berichtet, dass brauner Zucker gesünder ist, doch auch hier sollte man vorsichtig sein, denn brauner Zucker ist in den meisten Fällen nur weißer Zucker, der bei der Herstellung eingefärbt wurde.

 

Weißer Zucker kann viele Erkrankungen auslösen oder begünstigen

 

Im hohen Alter ist vielen Menschen ein gesundes Auftreten wichtig. Dabei achten sie neben der täglichen Körperpflege auch auf Ihr Gewicht. Neben beispielsweise täglichen Gymnastikübung reichen schon kleine Anpassungen in der Ernährung aus um eine übermäßige Gewichtszunahmen zu vermeiden. Dabei ist es ratsam, neben dem Verzehr von Transfetten, den Zuckerverbrauch zu reduzieren. Mit den Folgen eines hohen Zuckerkonsums werden oft schlechte Zähne, Übergewicht und Diabetes Typ 2 verbunden. In Wahrheit kann Zucker jedoch noch viele weitere gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Dazu zählen Herzerkrankungen, Arthritis oder auch Multiple Sklerose. Ebenso kann ein hoher Zuckerkonsum das Immunsystem schwächen, was zur Folge hat, dass man häufiger krank wird. Zudem gibt es noch viele weitere Folgen auf den Körper und gerade ältere Menschen, welche vielleicht schon andere gesundheitliche Probleme haben, sollten vorsichtig sein, wenn es um einen zu hohen Zuckerkonsum geht. Denn nicht nur kann Zucker die bereits vorhandenen gesundheitlichen Probleme verstärken, sondern zusätzlichen zu weiteren Problemen führen, was natürlich für den gesamten Körper eine enorme Belastung darstellt.

 

Zuckerrohr-Monokultur-Plantagen sind schlecht für die Umwelt

Zuckerrohr-Monokultur-Plantagen sind schlecht für die Artenvielfalt und werden oft mit Pestiziden behandelt

 

Die Herstellung von Zucker bringt zusätzlich Probleme für die Umwelt

 

Zucker ist nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Umwelt ein Problem. Hier liegen die schädlichen Fak toren in der Herstellung des raffinierten Zuckers. Dabei werden nicht nur enorme Mengen an Energie in Form von Strom, Gas oder Öl verbraucht, sondern es entstehen auch Abwässer, die wieder gereinigt werden müssen. Bei einem Zuckerverbrauch von etwa 40 Kilo pro Person und Jahr kann erahnt werden, wie viel Energie verbraucht werden muss, um ein Produkt herzustellen, welches für den menschlichen Körper sehr schädlich ist. Des Weiteren wird in vielen Ländern nicht auf einen ökologischen Anbau von Zuckerrohr und Zuckerrüben gesetzt und zusätzlichen werden bei der Herstellung von Zucker aus Zuckerrohr und Zuckerrüben alle in dieser Pflanze enthaltenen Nährs toffe und Mineralien herausgefiltert, sodass am Ende nur der pure Zucker überbleibt, welcher lediglich Kohlenhydrate enthält, ohne die dabei für den Körper so wichtigen Mineralien und Vitamine zu enthalten. Daher sollte auch der Umwelt zur Liebe auf einen hohen Konsum von Zucker verzichtet werden.

 

Viele Lebensmittel enthalten eine hohe Menge an Zucker

 

Obwohl Zucker in vielen Fällen bewusst konsumiert wird, in dem Zucker zum Beispiel zum kochen, backen oder süßen von Getränken genutzt wird, gibt es dennoch viele Lebensmittel, die bereits sehr viel Zucker enthalten. Offensichtlich ist dies zum Beispiel bei Produkten wie:

  • Limonade
  • Süßigkeiten
  • Eiscreme
  • oder Marmeladen

 
Es gibt jedoch auch viele Lebensmittel, die sehr viel Zucker enthalten und bei denen man dies zunächst gar nicht vermuten würde. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Weißbrot
  • Fertiggerichte
  • Obst in Konserven
  • oder Müsli

 
Zusätzlich sollte auch bei Fruchtsäften immer ganz genau auf den Zuckergehalt geachtet werden. Denn handelt es sich nicht um einen frisch gepressten Direktsaft, so ist oft mehr Wasser und Zucker als eigentlicher Fruchtsaft enthalten, was diese Getränke genauso ungesund wie Limonade werden lässt. Wer zum Frühstück oder als Snack gerne einen Jogurt isst, der muss ebenfalls wachsam sein, denn gerade bei Fruchtjogurt wird oft sehr viel Zucker hinzugefügt, sodass es sich lohnt hier einen Naturjogurt zu nehmen und diesen selbst mit frischen Früchten zu vermengen. In jedem Fall sollten immer die Nährs tofftabellen auf der Rückseite der Produkte gelesen werden, denn dort muss angegeben werden, wie viel Zucker in jedem Produkt enthalten ist.

 

Stevia - die gesunde Alternative zu Zucker

Stevia ist eine gesunde Zuckeralternative, verbraucht weniger Wasser und wächst sehr schnell

 

Wer auf Zucker verzichten will, hat viele Optionen

 

Zwar ist Zucker nach wie vor ein beliebtes Süßungsmittel, jedoch bieten sich heute im Rahmen einer bewussten Ernährung sehr viele Alternativen an. Gerade in den letzten Jahren ist Stevia sehr beliebt geworden. Dieser Zuckerersatz wird aus den Blättern der gleichnamigen Pflanze gewonnen und kann genau wie Zucker genutzt werden. Wer diesen Ersatz zum ersten Mal nutzt, sollte jedoch ein bisschen vorsichtig sein, denn Stevia ist sehr viel süßer als Zucker, sodass nur eine geringe Menge zum Süßen von Speisen und Getränken benötigt wird. Andere natürliche Alternativen sind zum Beispiel Ahornsirup und Agavendicksaft. Der Agavendicksaft ist ideal zum Kochen und Backen, kann aber auch zum süßen von Getränken genutzt werden, dabei ist dieser nur süß und hat ansonsten einen neutralen Geschmack. Dies macht diesen Zuckerersatz für viele Menschen, die sich ohne Kristallzucker ernähren möchten zu einem idealen Ersatz. Da Ahornsirup einen leichten Eigengeschmack hat, wird dieser gerne zum Süßen von Süßspeisen, beim Backen oder auch als Süßungsmittel für Kaffee oder Tee genutzt, zum Kochen bietet sich Ahornsirup weniger an. In jedem Fall ist es jedoch möglich ohne raffinierten Zucker zu leben und sich so ausgewogen und gesund zu ernähren.

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