Wechsel zu einem Ökostromanbieter – Daheim Ressourcen schonen und Geld sparen

Zum Ökostromanbieter wechseln um Ressourcen für die Nachkommen zu erhalten

 

Zunehmend wir eine nachhaltige und ökologische Sicht auf unseren Energieverbrauch unausweichlich. Vor allem in Bezug auf die Genrationen nach uns tragen wir eine große Verantwortung. Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung, wie sie in den letzten Dekaden an der Tagesordnung waren, sind kein Zukunftsmodell, welches die Menschheit langfristig weiterfahren kann, ohne auf einen gigantischen Kollaps zuzusteuern. Daher wollen immer mehr Menschen im Sinne einer nachhaltigen und ökologisch unbedenklichen Lebensweise ihren Strom nur noch aus regenerativen Energiequellen beziehen. Welche Anbieter und Angebote gibt es da und geht der Wechsel reibungslos vonstatten? Ist denn überhaupt überall Öko drin wo Öko draufsteht?

 

Stromtarife im Vergleich – Was macht Ökostrom eigentlich aus?

 

Am deutschen Strommarkt gibt es insgesamt mehr als 1.000 verschiedene Anbieter und über 17.000 Stromtarife. Allgemein setzt sich der Stromtarif aus drei Bereichen zusammen, wovon der staatliche Strompreisanteil mit Steuern, Abgaben und der EEG-Umlage den größten Teil ausmacht. Dem gegenüber stehen anteilig die Strombeschaffung und die Betriebskosten sowie die Netzentgelte. Die neueste Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) deckt gar auf, dass die versteckten Zusatzkosten für konventionelle Energien rund anderthalbmal so hoch sind wie für erneuerbare Energien. Diese Studie wurde im Oktober 2017 im Auftrag von Greenpeace Energy in Berlin vorgestellt. Die tatsächlichen Kosten für Atom- und Kohlestromsind jedoch intransparent und werden nicht direkt den Stromtarifen aufgeschlagen, sondern der Verbraucher zahlt sie durch Steuern und Abgaben mit. Berücksichtigt wurden bei der Studie auch Subventionen an die Atomindustrie sowie Gesundheits- und Umweltbelastungen. Die tatsächlichen gesellschaftlichen Kosten betrugen demnach im Jahre 2016 je Kilowattstunde für Windstrom 9,0 Cent, Wasserstrom 8,9 Cent, Braun- und Steinkohlekraftwerke: 14,3 bzw. 13,4 Cent sowie für Atomenergie 15,1Cent. Für 2018 wird vom Bundesverband für Erneuerbare Energie (BEE) sogar eine niedrigere EEG-Umlage von 6,71 Cent pro Kilowattstunde erwartet. „Die leicht sinkende EEG-Umlage ist vor allem eine Folge des leicht angestiegenen Börsenstrompreises sowie des höheren EEG-Kontostandes in den vergangenen Monaten„, so BEE-Geschäftsführer Peter Röttgen. Was bedeutet das für den Verbraucher? Das heißt, Ökostrom scheint langfristig immer günstiger zu werden und ein Vertragsabschluss lohnt sich nicht nur alleine des guten Gewissens wegen, sondern durch Boni und Rabatte kann man bei einem Wechsel sogar Geld sparen. Online können die unterschiedlichen Tarife, Strompreise, Vertragslaufzeiten und -konditionen sowie Festpreisangebote im Strompreisrechner eingegeben und berechnet und der für einen günstigste Anbieter gefunden werden. Das Verbraucherportal Verivox hat für FOCUS-Online sogar herausgefunden, dass die günstigsten Ökostromanbieter sogar erheblich niedrigere Preise anbieten, als überdurchschnittlich teure konventionelle Energieunternehmen. Vergleichen lohnt sich.

 

Mit EEG-Umlagen und Ökostrom nachhaltig in Richtung Zukunft starten

 

Wie setzt sich der Ökostrom zusammen und kommt der Strom aus der Steckdose auch tatsächlich aus regenerativen Energiequellen?

 

Der Ökostrom setzt sich vor allem aus Wasserkraft und Windanlagen zusammen. Daneben noch aus Sonnenenergie, Geothermie und Biomasse. Der gesamte Strom aus konventioneller und nachhaltiger Gewinnung aus Deutschland, Frankreich und Österreich fließt in einen sogenannten Stromsee. Die Mengen und Preise werden an der Strombörse in Leipzig gehandelt. Somit kommt der Haushaltsstrom nicht zwangsläufig aus einer nachhaltigen Energiequelle, sondern durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter werden die Beschaffung, der Betrieb und die Investition in Ökostrom gefördert.

 

Ökostromanbieter vergleichen und wechseln war noch nie einfacher

 

Worauf sollte beim Wechsel des Stromanbieters geachtet werden?

 

Zertifikate und Gütesiegel weisen seriöse und nachhaltig wirtschaftende Ökostromanbieter aus. Wobei die Ökostromanbieter mit dem strengsten Siegel nicht unbedingt die billigsten Tarife haben. Der Verbraucher muss bei einem Wechsel meist nicht mehr tun, als einen neuen Vertrag abzuschließen – alle weiteren Formalitäten übernimmt dann in der Regel der neue Stromanbieter.

 

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